RTL kennt seine Serien wirklich gut

Das mekrt man an der aktuellen Pressemitteilung, in der die bevorstehende Serienfortsetzung von CSI:LAS VEGAS angepriesen wird…

“CSI: Den Tätern auf der Spur” kommt mit spannenden neuen Fällen auf den Bildschirm. Ab Donnerstag, 2. September, 22.15 Uhr, fasziniert das CSI-Original den Zuschauer wieder mit tiefen Blicken in die Abgründe der menschlichen Seele. Wenn die Spurenermittler von Las Vegas um ihren Chef Dr. Raymond Langston (Laurence Fishburne) ihre brillante Aufklärungsarbeit beginnen, ist fesselnde Spannung garantiert, denn Las Vegas kommt niemals zur Ruhe. Los geht es mit der Folge “Bräute, Blut und Banden” aus der neunten Staffel.

Wenn ich mich nicht völlig irre, ist der Matrix-Typ nicht der Chef sondern das Teammitglied mit dem niedrigsten Rang. Eigentlich keine große Sache, aber ich finde zumindest eine Erwähnung wert… Wie dem auch sei, ich freue mich nun mal auf den 2. September, wenn es dann mit neuen Folgen weitergeht!

Futurama – Rebirth und mehr

Vor einer Woche ging es mit Futurama nach langer Pause beim einem neuen Sender weiter. Inzwischen sind drei Episoden bei ComedyCentral gesendet worden. Heute habe ich mir diese angesehen und muss sagen, die Serie hat nichts von ihrem bisherigen Humor und Charme einbüßen müssen. Während in der ersten Episode der neuen Staffel (die wievielte ist das eigentlich? Ich steige bei der Zählweise irgendwie nicht mehr durch) widmete sich das Ende des Universums aus den Direct-to-DVD Filmen rückgängig zu machen. In der zweiten ging es um das Ende der Welt (und war Storymäßig die schwächste der dreien). In der Episode von vergangener Woche hat man sich dann Apple gewidmet und ein eyePhone an die Neu New Yorker gebracht – mein bisheriges Highlight der Staffel.

ProSieben will die neue Staffel übrigens bereits im Herbst zeigen. Wenn sich das bewahrheitet, ist die Wartezeit für das deutsche Publikum ja recht erträglich.

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Futurama reloaded

In zwei Wochen geht es für Futurama endlich weiter. Zumindest im US Fernsehen auf Comedy Central. Nachdem die Direct-to-DVD Filme erfolgreich an den Mann gebracht wurden, zeigte sich der Sender bereit, der Serie eine Chance zu geben. Nun sind auch die ersten Bilder in einem kurzen Clip veröffentlicht worden:

Preview – Interstellar Fugitives
www.comedycentral.com
Futurama New Episodes Ugly Americans Funny TV Comedy Blog

Neue Stargate Serie (oder auch nicht)

Jedenfalls behauptet die aktuelle TVDigital die Ausstrahlung von “Stargate: Anubis”. Schlimmer als SG:U kanns nicht werden!

Umdisponiert.

Foto by dpa

Wir haben nun also gewonnen. Das nehmen Das Erste und ProSieben zum Anlass ihr Programm umzukrempeln:

15:00 Uhr Lena landet in Hannover. Live Übertragung im NDR.
17:03 Uhr Ein taff-Spezial bei ProSieben. Die Frisur sitzt.
19:10 Uhr Ein TV-Total Spezial bei ProSieben (war geplant)
21:45 Uhr ein Lena-Spezial im Ersten, Anne Will verspätet sich dadurch um 30 Minuten
morgen, 20:15 Uhr Ein weiteres TV-Total Spezial bei ProSieben (Fringe (Wiederholung) entfällt)

Unser Star für Berlin

In ein paar Stunden wissen wir, ob der nächste Grand Prix in Berlin ausgetragen wird. Lt. Google haben wir bereits gewonnen:

Alternatives LOST Ende

Gesehen bei Jimmy Kimmel

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Alles hat ein Ende, Teil 2 [24]

Copyright by FOXAchtung, Spoiler!

Am vergangenen Montag ging es dann nach acht Jahren auch mit 24 zu Ende. Die Details der Handlung erspare ich mir an dieser Stelle einmal und komme gleich zu meiner Meinung. Die erste hälfte der Staffel begann überwiegend langweilig (Es gab ein paar Ausnahmen), das änderte sich aber ungefähr bei dem Zeitpunkt, als Hassan sterben musste. Es wurde endlich spannend und das alte 24-Feeling kam auf (und hielt trotz meiner Bedenken, siehe nachfolgend, bis zum Ende an). Die Story um die Russen wirkte jedoch zweifellos sehr konstruiert und das fand ihren Höhepunkt im Finale.

Erst – um jeden Preis – Rache für den Tod von Renee Walker und dann, nach ein paar zurufen von Chloe ändert Jack seine Meinung und es geht nur noch darum eine Speicherkarte sicher aus dem UN-Gebäude zu befördern. Mal abgesehen davon, dass genau so eine Situation schon mehr als einmal in 24 vorkam, es wirkte auf mich, als hätten die Autoren die restliche Screentime der Serie falsch eingeschätzt. In den letzten 3o Minuten geht auf einmal alles Schlag auf schlag und wirkt total unrealistisch. Den Höhepunkt fand das darin, dass Jack Bauer als freier Mann – und offensichtlich gar nicht mehr so verletzt wie zu Beginn der Doppelfolge die “Serie” verlassen kann.

Damit hat man sich zweifellos eine Tür zu den Kinos offen gelassen – an dessen Drehbuch ja bekanntlich auch bereits geschrieben wird – aber es tat dem Ende nicht gut.

‘Unrealistisch’ wurde im Laufe der Serie eh immer größer geschrieben und darüber sollte ich mich zum Schluss mal besser nicht aufregen. Versüßt hat das Ende auf jeden Fall die Mimik von Charles Logan. Jack Bauers Nemesis der vergangenen Staffeln (Gregory Itzin ist ein grandioser Schauspieler!) war ganz klar der Charakter-Höhepunkt in den letzten Wochen von 24 und sorgte dafür, dass das Serienende nicht ganz so schmerzlich wurde.

Da der Abschied nicht endgültig war, warte ich jetzt mal darauf, was die Produzenten und Autoren uns im Kino präsentieren.

Alles hat ein Ende, Teil 1 [LOST]

Copyright by ABC

Achtung, Spoiler!

Dieser Tage gehen gleich mehrere Serien zu Ende, welche ich über Jahre hinweg verfolgt habe. Fange ich mal mit LOST an. Nach sechs Staffel endete an Pfingstsonntag (das ist ja mal ein passender Tag!) die Drama/Mysterie/SciFi/Charakter-Serie LOST. Ich habe das zum Anlass genommen und mir die komplette (bis dahin von mir ungesehene) sechste Staffel mehr oder weniger am Stück anzusehen. Es war die richtige Entscheidung.

Die Staffel der Antworten. Das sollte sie jedenfalls werden, las ich überall. Es waren Antworten da, keine Frage, Adam und Eva, der Fuß, Jacob und das Rauchmonster, Richard, die Stimmen, die Flash-Siedeways. Aber es gibt auch noch offene Fragen, die – und da bin ich mir eigentlich sicher – die beabsichtigt waren beantwortet zu werden.

Komme ich erstmal zum Finale und zum geklärten. Jack wurde zum neuen Jacob und damit zum Beschützer der Insel. Er hat sich direkt mit dem Rauchmonster/MiB/wasauchimmer zusammen getan um mit ihm das helle Licht aufzusuchen. Während das Rauchmonster denkt, er würde damit die Insel zerstören, glaubt Jack fest daran, dass er dann das Rauchmonster, nach wie vor in Gestalt von Locke, töten kann. Am Licht angekommen macht sich Desmond daran den Stöpsel der Insel herauszuziehen. Das Licht verschwindet, es fängt an zu regnen, Erdbeben beginnen und Jack kann Locke nach einem Kampf, der mich ein bisschen an Matrix erinnerte, töten (Lock fällt vom Felsen). Nun bilden sich neue Gruppen. Jack, Hurley und Ben müssen den Stöpsel wieder in die Insel stecken, damit sie nicht komplett zerstört wird (Felsen brechen bereits zusammen). Der Rest (Kate, Sawyer, später Claire, Miles, Richard (der inzwischen altert) und Lepedius) macht sich auf den Weg zum Ajira-Flugzeug um es flugtauglich zu bekommen.

Bevor sich Jack daran macht, die Insel zu reparieren, übergibt er Hurley seinen Posten. Er glaubt nicht, dass er das überleben wird. Nachdem dank Jack die Erbeben aufhörten und die Insel gerettet scheint und auch Desmond von Jack noch gerettet wird bietet Hurley Ben an sein Stellvertreter zu werden. Als erste Amtshandlung wollen sie Desmond nach Hause schaffen. Da Hurley ja nun Boss der Insel ist, kann er seine eigenen Regeln aufstellen. Die, dass niemand von der Insel kommt, ist offensichtlich keine davon. Inzwischen konnte das Flugzeug mit den Passagieren die Insel verlassen und Jack stirbt so wie alles angefangen hat – und das an derselben Stelle im Dschungel – in dem er seine Augen auf einer Wiese schließt.

Halt! Ich habe was vergessen. Es gibt ja noch diese Flash-Sideways. Ich will eigentlich gar nicht darauf eingehen, denn ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob sie mir gefallen, oder ob ich mich lieber zu Hause verstecken soll um zu weinen. Also, die gesamte Story der vergangenen “Last Season”, welche außerhalb der LOST-Insel spielte, war nicht real. Viel mehr handelt es sich bei dieser Welt um einen Warteraum zum Jenseits oder was auch immer da kommen mag. Alle die auf der Insel / der Serie gestorben sind, haben sich dort (in einer Kirche) eingefunden. Naja – fast alle. Auch die, die noch gar nicht tot sind – Desmond und Hurley zum Beispiel. Christian Sheppard erklärt seinem Sohn, dass Zeit in diesem Warteraum keine Rolle spiele. Es ginge um das zusammen sein. Die fehlenden sterben also irgendwann. Aber es fehlen auch Leute. Michael zum Beispiel. Warum er nicht da ist, kann ich mir (nachdem ich im Internet nachgelesen habe) damit, dass seine Seele auf der Insel gefangen ist. Er konnte seine Fehler (Mord) bislang nicht wieder gutmachen und ist daher einer der Stimmen, die die Inselbesucher gelegentlich flüstern hören. Was ich mir aber nicht erklären kann ich zum Beispiel das fortbleiben von Walt und Mr. Eko. Rassismus der Autoren, alle schwarzen auszuladen (hab ich auch im Internet gelesen) schließe ich mal aus, da Rose ja in der Kirche war. Ich bin verwirrt.

Grundsätzlich finde ich diese Zusammenführung ja ganz nett gemacht – emotional und Happy-End mäßig und so, aber gerade die letzte Rettung von sechs Personen in einem Flugzeug wirkt so ungeheuer absurd, dass ich es nicht beschreiben kann. Auch die Tatsache, dass die hälfte der vergangenen Season nicht real war, finde ich nicht besonders prickelnd. Wie war das mit Dallas und einer Dusche noch gleich? Für ein abschließendes Fazit brauche ich noch mehr Bedenkzeit. Ich bin auch jeden Fall traurig, dass es nun vorbei ist.

An einen richtigen Masterplan, den es ja von Anfang an geben sollte, glaube ich auf jeden Fall nicht, dafür wirkte es zum Ende hin doch sehr konstruiert. Dennoch würde ich, wenn es nicht so Zeitaufwändig wäre, mir die sechs Staffeln nochmal im Stück ansehen um auf Details zu achten.

Achja, offene Fragen. Ich lasse mal ein Video sprechen :)

Kuss und Schluss

Copyright by ABC

Vorgestern habe ich mir die letzte Episoden der ABC Serie “Boston Legal” angesehen. Was einst als Fortsetzung von “Practice” begann, wurde schnell zu einem riesen Erfolg. Dabei ging es in den fünf Staffel mehr als chaotisch zu – und damit meine ich nicht nur die herausragenden Storys und Dialoge. Der Cast wurde mehr als nur einmal komplett umgekrempelt. Einzig Denny Crane und Alan Shore blieben der Serie von Beginn an erhalten. Neben recht untypischen Plädoyers im Gerichtssaal gab es noch untypischere Storys um die Freundschaft der beiden Männer. BSE, Küstenwache, Schmidt, Balkon und Hochzeit sind die Schlüsselbegriffe in den Storys um die beiden Hauptcharaktere. Captain Kirk hat Shatner bekannt gemacht, aber Denny Crane war die Rolle seines Lebens. James Spader kennt man als vertrottelten Archäologen im Stargate Kinofilm, doch als Alan Shore legte er eine Meisterleistung hin.

Das Finale der Serie wird an den beiden übernächsten Montagen auf VOX ausgestrahlt. Anschließend beginnt der Sender mit einem Rerun der Serie. Wer sie bisher verpasst hat, sollte da unbedingt mal einschalten.